Die Teilnahme an einem Betriebsfußballturnier steht nicht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung, wenn es nicht Bestandteil einer von der Beschäftigtenversicherung umfassten betrieblichen Gemeinschaftsveranstaltung ist. Der Maßstab dafür ist, dass alle Betriebsangehörigen, auch die nicht Sport interessierten, einbezogen werden müssen. Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts gilt ein solches Turnier nur dann als betriebliche Gemeinschaftsveranstaltung, und steht … mehr
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Grenze der gesetzlichen Unfallversicherung bei einem Betriebsfußballturnier
29. Oktober 2018, Allgemein
Höhe des Insolvenzgelds bei sittenwidrigen Lohn
26. Oktober 2018, Allgemein, Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht
Im Falle der Insolvenz ihres Arbeitgebers können Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein so genanntes Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit erhalten. Es wird gezahlt, wenn der Arbeitgeber an seine Arbeitnehmer Löhne aufgrund seiner Insolvenz nicht zahlen kann. Es wird für die letzten drei Monate des Arbeitsverhältnisses vor dem Insolvenzereignis (hier ist das Datum des Insolvenzbeschlusses maßgeblich) … mehr
Ausbildungsunterhalt während eines freiwilligen sozialen Jahres
24. Oktober 2018, Allgemein, Familienrecht
Auch während einer Orientierungsphase nach Abschluss der allgemeinen Schulausbildung hat das Kind dem Grunde nach Anspruch auf Unterhaltsleistungen. Dies galt schon lange so. Der Unterhaltsverpflichtete musste es daher hinnehmen, dass das Kind nach Beendigung der Schule eine sogenannte Erholungs- und Orientierungsphase nutzen konnte, bis dann im auf den Schulabschluss folgenden Herbst Ausbildung oder Studium beginnen. … mehr
Bei Bewertungen im Internet kommt es auf die genaue Formulierung an
23. Oktober 2018, Allgemein, Forderung, Kaufvertrag, Vertragsrecht, Zivilrecht
Das Internet hat Vor- und Nachteile, insbesondere wenn es um Bewertungen im Internet geht. Auf der einen Seite können sich Kunden über Unternehmen und Produkte schnell und einfach informieren, auf der anderen Seite können Kunden den Frust über eine unzureichende Dienstleistung oder ein unzureichendes Produkt bisweilen in geschäftsschädigender Weise im Internet verbreiten. Unternehmer, die, gleich … mehr
Zahlreiche Verfallsklauseln in Arbeitsverträgen unwirksam
20. Oktober 2018, Allgemein, Arbeitsrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht
In zahlreichen Arbeitsverträgen finden sich vorformulierte Verfallklauseln, dass Ansprüche einer Vertragspartei innerhalb einer bestimmten Frist gegenüber der anderen Vertragspartei schriftlich geltend gemacht werden müssen, damit diese nicht verfallen. Soweit eine Vertragspartei nicht fristgerecht die Ansprüche geltend macht, sind diese grundsätzlich verfallen und können nicht mehr geltend gemacht werden. Eine aktuelle Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts wird erhebliche … mehr
Entziehung der Erlaubnis als Folge einer Unfallflucht setzt einen Sachschaden in Höhe von mindestens 2500 € netto voraus
17. Oktober 2018, Allgemein, Ordnungswidrigkeit, Strafrecht, Verkehrsrecht
Die Entziehung der Fahrerlaubnis wegen eines unerlaubten Entfernens vom Unfallort setzt, nach einem aktuellen Urteil des Landgericht Nürnberg-Fürth, voraus, dass ein Sachschaden in Höhe von mindestens 2.500 € netto entstanden ist. Nach den Ausführungen des Gerichts ist erst ab einem solchen Betrag ein Sachschaden von bedeutendem Wert im Sinne von § 69 Abs. 2 Nummer … mehr
Keine Voreintragung der Erbengemeinschaft bei Übertragung von Erbteilen erforderlich
15. Oktober 2018, Allgemein, Erbrecht, Grundstücksrecht
Nach § 39 der Grundbuchordnung gilt der Grundsatz der Voreintragung, nämlich, dass derjenige, dessen Recht durch die neue Eintragung betroffen ist, vorher im Grundbuch eingetragen sein muss. Eine gesetzlich vorgesehene Ausnahme enthält § 40 Grundbuchordnung für den Erben des im Grundbuch eingetragenen. Dieser muss z.B. beim Verkauf des geerbten Grundstückes nicht selbst vorher im Grundbuch … mehr
Die Erzwingungshaft zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung muss sich nicht an der Dauer der Ordnungshaft richten
14. Oktober 2018, Allgemein, Forderung, Zivilrecht
Wenn ein Schuldner im Zwangsvollstreckungsverfahren seiner Verpflichtung zur Abgabe der eidesstattliche Versicherung in Form der Vermögensauskunft nicht nachkommt, ist, nach den Bestimmungen der Zivilprozessordnung, die Anordnung einer Erzwingungshaft bis zur Abgabe der eidesstattlichen Versicherung möglich. Lediglich in den Fällen, in denen es sich um eine relativ geringe Forderung handelt, ist die maximale Haftdauer auf sechs … mehr