Auch im gewerblichen Bereich hat der Mieter im Hinblick auf die Raumtemperatur zahlreiche Rechte, insbesondere je nach Art des angemieteten Räumlichkeiten. Herrschen in einem Bekleidungsgeschäft Temperaturen von über 26 °C oder unter 20 °C so stellt dies grundsätzlich einen Mangel der Mietsache dar. In dem entschiedenen Fall besteht nach dem OLG Rostock gemäß § 536 Abs. 1 BGB ein … mehr
Kategorie: Allgemein
Mietmangel bei einer Raumtemperatur eines Bekleidungsgeschäfts über 26 °C und unter 20 °C
6. September 2018, Allgemein, Mietrecht, Zivilrecht
Kommt es zu einem Zusammenstoß bei einem Spurwechsel im Reißverschlussverfahren muss ein Verschulden des Spurwechsels vermutet werden
3. September 2018, Allgemein, Ordnungswidrigkeit, Verkehrsrecht, Zivilrecht
Das Reißverschlussverfahren vor Engstellen führt nicht nur im täglichen Straßenverkehr regelmäßig zu Problemen in der Ausführung, oft kommt es dabei auch zu Unfällen. Dabei stellt sich natürlich immer die Frage, wer für einen solchen Unfall dann haften muss. Nunmehr hatte das OLG München entschieden, dass bei einem Zusammenstoß der Anscheinsbeweis für einen Verstoß gegen § … mehr
Hausmeisterkosten können bei Abschluss eines Pauschalvertrages ohne Aufschlüsselung einzelner Positionen nicht umgelegt werden
30. August 2018, Allgemein, Mietrecht, Zivilrecht
Im Mietrecht stellt sich immer wieder die Frage, welche Kosten auf den Mieter umgelegt werden können. Nach einer aktuellen Entscheidung des Amtsgerichts Münster können Hausmeisterkosten nicht als Betriebskosten auf den Mieter umgelegt werden, wenn der Vermieter einen Pauschalvertrag abgeschlossen hat, ohne eine Differenzierung hinsichtlich der Art der geleisteten Arbeiten vorzunehmen. In diesem Fall ist für … mehr
Grenzen der elterlichen Aufsichtspflicht
29. August 2018, Allgemein, Zivilrecht
Eltern eines Minderjährigen haben eine Aufsichtspflicht. Verletzen die Eltern die Aufsichtspflicht haften Sie gegenüber Dritten für diesem entstandene Schäden. Daher stellt sich immer wieder die Frage, welchen Umfang die elterliche Aufsichtspflicht hat. Grundsätzlich gilt dabei, dass eine größere Aufsichtspflicht besteht, je jünger das Kind ist. Daher ist bei Kleinkindern grundsätzlich ein hohes Maß an Aufsichtspflicht … mehr
Die GmbH-Geschäftsführerhaftung gemäß § 64 GmbH-Gesetz
28. August 2018, Allgemein, Gesellschaftsrecht, Zivilrecht
Inhaber einer D&O-Versicherung sind nicht vollumfänglich gegen jegliche Ansprüche der Gesellschaft geschützt. Der Versicherungsschutz einer sogenannten D&O-Versicherung soll nicht den Anspruch einer insolvent gewordenen Gesellschaft gegen ihren versicherten Geschäftsführer auf Ersatz insolvenzrechtswidrig geleisteter Zahlungen der Gesellschaft gem. § 64 GmbH-Gesetz umfassen. Ein solcher Anspruch gegenüber der Versicherung ist jedoch schon grundsätzlich kein vom Versicherungsvertrag erfasster Anspruch. Der … mehr
Besondere Vorsicht bei Staffelmiete und Modernisierung: Keine nachträgliche Mieterhöhung nach Ende der Laufzeit
27. August 2018, Allgemein, Mietrecht, Vertragsrecht, Zivilrecht
Nimmt der Vermieter während der Laufzeit einer Staffelmietvereinbarung Modernisierungsmaßnahmen vor, so kann er aufgrund von § 557 a Abs. 2 BGB nach Ende der Laufzeit der Staffelmietvereinbarung keine Mieterhöhung wegen der Modernisierung verlangen. Er muss vielmehr entweder die geplante Modernisierung in der Staffelmiete einplanen oder auf die Staffelmietvereinbarung verzichten. Der Vermieter, der bei Abschluss eines Mietvertrags Modernisierungsmaßnahmen plane, müsse … mehr
Begrenzung der Störerhaftung für Betreiber eines offenen WLAN-Netzes
26. August 2018, Allgemein, Zivilrecht
Wer einen Internetzugang über WLAN anderen Personen offen zur Verfügung gestellt hat, musste jahrelang als sogenannter Störer für Rechtsverletzungen haften, die über diesen Anschluss begangen wurden. Der Betreiber eines Internetzugangs über WLAN und eines Tor-Exit-Nodes haftet nach der seit dem 13. Oktober 2017 geltenden Neufassung des § 8 Abs. 1 Satz 2 des Telemediengesetzes zwar nicht mehr als Störer für den Dritten über … mehr
Der BGH ändert seine Rechtsprechung zur fiktiven Schadensberechung im Werkvertragsrecht
25. August 2018, Allgemein, Baurecht, Vertragsrecht, Zivilrecht
In einer wichtigen Grundsatzentscheidung hat der BGH seine bisherige Rechtsprechung zur Schadensberechnung im Werkvertragsrecht zu Lasten der Bauherren geändert. Wenn der Besteller das mangelhafte Werk behält, ohne den Mangel beseitigen zu lassen, wird sein Schaden nach der sogenannten „Differenzhypothese“ berechnet, also nach der Differenz zwischen dem tatsächlichen Wert der mangelhaften Sache zu dem hypothetischen Wert … mehr