Eine vom Erblasser gewillkürte und im Testament niedergelegte Erbeinsetzung erfolgt nicht selten aus Gründen der Dankbarkeit für Unterstützung oder Zuneigung in der Vergangenheit, immer öfter aber auch in der Erwartung, dies möge sich in der Zukunft so fortsetzen oder gar intensivieren. Ist man dem Erblasser zugetan und verhält sich nach seinen Vorstellungen, soll dies „entlohnt“ … mehr
Weblog
Todesangst bei der Urlaubsrückreise kann Schadensersatz auslösen
6. Mai 2019, Allgemein, Fluggastrechte, Reiserecht, Vertragsrecht, Zivilrecht
Im zugrunde liegenden Fall klagte ein Ehepaar gegen den Reiseveranstalter. Das Ehepaar hatte eine Pauschalreise beim Beklagten gebucht und den Reisepreis bezahlt. Die Reise selbst fand wie geplant statt. Auf dem Rückweg mussten die Kläger vom Hotel mit einer Fähre zum Flughafen fahren. Hierbei kam es schließlich zu erheblichen Problemen. Die Fähre verspätete sich aufgrund … mehr
Zur Besorgnis der Befangenheit des Gerichtes in Familiensachen
4. Mai 2019, Allgemein, Familienrecht
In der täglichen Arbeit mit den Mandanten – gerade im Familienrecht – immer wieder Thema ist die Frage, ob das Gericht der einen oder der anderen Seite tendenziell mehr gewogen ist. Nicht selten wird auch der Vorwurf geäußert das Gericht sei voreingenommen oder gar persönlich befangen. Meist lassen sich diese Vorhalte nicht belegen und sind … mehr
Kein Anspruch auf Entschädigung für verpassten Rückflug bei unmissverständlichen Hinweisen zu Abflug- und Transferzeiten
2. Mai 2019, Allgemein, Fluggastrechte, Reiserecht, Vertragsrecht
Die Klägerin des zugrunde liegenden Verfahrens buchte für sich, ihren Ehemann und zwei Kinder eine Pauschalreise vom 24.12.2017 bis 05.01.2018 nach Ägypten. Sie behauptete, es habe vor Ort keine Informationen über den Rückflug und den Transfer zum Flughafen gegeben. Es sei an der Tafel ein Blatt Papier angeheftet gewesen, das als Abreiseinformation bezeichnet worden sei. … mehr
Pflicht zur Mitwirkung an der Auflösung des Mietverhältnisses nach Beendigung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft
30. April 2019, Allgemein, Familienrecht, Vertragsrecht
Wenn eine Beziehung in die Brüche geht, hat dies meist erhebliche Auswirkungen. Insbesondere dann, wenn bereits gemeinsame Verpflichtungen eingegangen sind. Dennoch müssen gerade dann beide ehemaligen Partner jeweils an der Auflösung dieser gemeinsamen Verbindlichkeiten mitwirken, wenn einer dies wünscht. Das AG Waiblingen hat nun Versuche einer Frau, den ehemaligen Partner auch weiterhin am gemeinsam abgeschlossenen … mehr
Betriebsrat hat Anspruch auf Unterrichtung über Arbeitsunfälle auch von Fremdpersonal auf Firmengelände
28. April 2019, Allgemein, Arbeitsrecht
Das Bundesarbeitsgericht hat in einer aktuellen Entscheidung festgestellt, dass der Betriebsrat vom Arbeitgeber eine Unterrichtung auch über Arbeitsunfälle verlangen kann, die Beschäftigte eines anderen Unternehmens im Zusammenhang mit der Nutzung der betrieblichen Infrastruktur des Arbeitgebers erleiden. Die Arbeitgeberin des zugrunde liegenden Verfahrens erbringt Zustelldienste. Auf ihrem Betriebsgelände sind im Rahmen von Werkverträgen auch Arbeitnehmer anderer … mehr
Misshandlungsvorwurf in WhatsApp-Nachrichten an engste Familienmitglieder gehört zu „beleidigungsfreier Sphäre“
26. April 2019, Allgemein, Familienrecht, Internetrecht
Im engsten Familienkreis fallen schon einmal harte Worte. Gegenüber Dritten würden diese wohl zumindest objektiv mitunter als herabwürdigend oder Ehrverletzend eingestuft werden. Eine Strafanzeige ist oftmals die Folge. Für den engsten privaten Bereich, der Familie, möchte der Gesetzgeber diese Folge aber gerade nicht. Das letzte und äußerste Mittel – eine strafrechtliche Verurteilung – soll nach … mehr
Frühere Beschäftigung als Küchengeräteverkäufer vermittelt keine einschlägige Berufserfahrung für spätere Tätigkeit als Arbeitsvermittler
25. April 2019, Allgemein, Arbeitsrecht, Vertragsrecht
Der Kläger des zugrunde liegenden Streitfalls war vor seiner Einstellung bei der beklagten Bundesagentur für Arbeit selbständiger Handelsvertreter für Großküchengeräte. Bei der Beklagten wurde ihm die Tätigkeit eines Arbeitsvermittlers mit Beratungsaufgaben übertragen. Der Kläger war der Auffassung, er habe als Handelsvertreter in seiner früheren Beschäftigung hierfür einschlägige Berufserfahrung erworben. Im Rahmen seiner Beschäftigung bei der … mehr