Der Kläger des zugrunde liegenden Falls buchte für sich und seine Ehefrau bei der Beklagten, einem Reiseunternehmen, eine Pauschalreise. Laut Reiseplan sollte der Hinflug am 25.10.2018 um 17.35 Uhr vom Flughafen Frankfurt am Main erfolgen. Der Kläger gab nach seinem eigenen Vortrag das Gepäck gegen 16 Uhr auf und ging anschließend unmittelbar zur Passkontrolle, wo … mehr
Kategorie: Allgemein
Verpasster Flug: Reisende müssen sich vorab über Abflugmodalitäten erkundigen
1. Januar 2020, Allgemein, Fluggastrechte, Reiserecht, Vertragsrecht
Kein Reisemangel wegen Borddurchsagen in anderen Sprachen
30. Dezember 2019, Allgemein, Fluggastrechte, Reiserecht, Vertragsrecht
In dem zugrunde liegenden Fall hatte ein Ehemann für sich und seine Ehefrau eine Kreuzfahrtreise gebucht. Dabei wurde von der Reiseveranstalterin vertraglich „Bordsprache Deutsch“ zugesichert. Tatsächlich erfolgten die Borddurchsagen zusätzlich noch in anderen Sprachen. Anders als von den Reisenden gedacht, befanden sich auf dem Schiff neben Deutsche noch andere Nationalitäten, namentlich Franzosen und Finnen. Der … mehr
Fluggast darf wegen starker Alkoholisierung Beförderung versagt werden
28. Dezember 2019, Allgemein, Fluggastrechte, Reiserecht, Vertragsrecht
Der Kläger des zugrunde liegenden Falls buchte für sich und seine Ehefrau bei der Beklagten eine Pauschalreise über eine Pazifikkreuzfahrt sowie Hin- und Rückflug. Die Reise an sich gab keinen Grund zur Beanstandung. Nachdem der Kläger und seine Ehefrau beim Rückflug ihre Plätze in dem Flugzeug eingenommen hatten, wurde ihnen mit der Begründung, sie seien … mehr
BGH zu den Anforderungen an den Zeugenbeweis für die Behauptung einer fachgerechten Reparatur
26. Dezember 2019, Allgemein, Forderung, Verkehrsrecht, Zivilrecht
Folgender Sachverhalt lag dem BGH zur Überprüfung vor: Der Kläger und seine Ehefrau erwarben im September 2013 einen Maserati mit einer Laufleistung von 80.000 km zu einem Kaufpreis von 25.500 €. Im Anschluss verbrachte der Kläger das Fahrzeug in seine Tiefgarage und fuhr damit nur gelegentlich. Zu Weihnachten stellte der Schwiegersohn des Klägers seinen VW … mehr
Zuweisung Hund nach Trennung: Tierwohl nicht entscheidend bei eindeutiger Eigentumslage
24. Dezember 2019, Allgemein, Familienrecht
Vermehrt kommt es nach der Trennung von Eheleuten oder nach der Beendigung nichtehelicher Lebensgemeinschaften zu Streitigkeiten wegen der Zuweisung eines im gemeinsamen Haushalt lebenden Tieres. Mitunter wird versucht, die Frage, wo das Tier nach der Trennung leben soll, dahingehend zu lösen, dass man – parallel zu den Erwägungen des Kindeswohl bei der Bestimmung des gewöhnlichen … mehr
Fußgänger hat Vorrang vor Segway-Fahrern
22. Dezember 2019, Allgemein, Verkehrsrecht, Zivilrecht
Das Oberlandesgericht Koblenz bekräftigte nunmehr die Entscheidung des Landgerichts, einer Segway-Fahrerin keinen Schadensersatz leisten zu müssen, nachdem diese durch einen rückwärtsgehenden Fußgänger umgestoßen und zu Fall gebracht wurde. Der Entscheidung lag folgender Sachverhalt zu Grunde: Die klagende Segway-Fahrerin war mit einer Gruppe anderer Segway-Fahrer auf einem kombinierten Geh-und Fahrradweg unterwegs. Auf diesem befand sich ebenfalls … mehr
Leben in zwei Staaten: Testament gibt Auskunft über anzuwendendes Recht
20. Dezember 2019, Allgemein, Erbrecht
Durch die EU-Erbrechtsverordnung wurde vor ein paar Jahren eine drängende Frage geklärt, nämlich die nach dem anzuwendenden Erbrecht. Danach gilt im Zweifel das Erbrecht des Landes, in dem der Erblasser seinen letzten gewöhnlichen Aufenthalt hatte. Vorher war dies bei grenzüberschreitenden Fälle aufgrund abweichender Staatsangehörigkeit jedenfalls dann problematisch, wenn der betreffende Staat, dem der Erblasser angehörte, … mehr
Teilweise erwerbsgeminderter Arbeitnehmer kann auch ohne Antrag auf Teilzeittätigkeit Anspruch auf Vollzeitrente haben
18. Dezember 2019, Allgemein, Arbeitsrecht, Sozialrecht
In dem zugrundeliegenden Verfahren war ein 1959 geborener Bauzeichner im öffentlichen Dienst beschäftigt gewesen. Im Jahr 2012 wurde er aufgrund einer psychiatrischen Erkrankung arbeitsunfähig und erhielt zunächst Krankengeld, anschließend Arbeitslosengeld. Der Versicherte, dessen Arbeitsverhältnis aufgrund tarifvertraglicher Regelung ruht, beantragte eine Rente wegen Erwerbsminderung, da er nur noch drei bis unter sechs Stunden täglich arbeiten könne. … mehr