Die bei der Erbfolge geltende Universalsukzession, nämlich der Eintritt des Erben in die Rechtsstellung des Erblassers mit allen Rechten und Pflichten stellt ein ganz erhebliches Risiko für den Erben dar, erbt er nicht nur Vermögen, sondern auch Verbindlichkeiten, die hiervon in Abzug zu bringen sind. Ist danach der Nachlass überschuldet, haftet der Erbe grundsätzlich auch … mehr
Kategorie: Allgemein
Durch arglistige Täuschung des Erblassers erwirkte Beihilfen müssen vom Erben zurückgezahlt werden
22. Februar 2019, Allgemein, Erbrecht
Wenn man die eigene Vollkaskoversicherung zu schnell in Anspruch nimmt
21. Februar 2019, Allgemein, Forderung, Verkehrsrecht, Versicherungsrecht
Derjenige, der eine Vollkaskoversicherung unterhält, wird sich im Falle eines Verkehrsunfalles jedenfalls dann freuen, wenn die gegnerische Haftpflichtversicherung die Regulierung verzögert oder gar verweigert. Dann kann er bei seiner eigenen Versicherung Ersatz verlangen und den Rückstufungsschaden bei der gegnerischen Haftpflicht durchsetzen. Allerdings darf man die eigene Vollkaskoversicherung auch nicht verfrüht in Anspruch nehmen. Vielmehr sollte … mehr
Kündigung eines Lehrers aufgrund von verfassungsfeindlichen Äußerungen auf YouTube Kanal rechtmäßig
20. Februar 2019, Allgemein, Arbeitsrecht, Vertragsrecht
Ein beim Land Berlin angestellter Lehrer, welcher einen YouTube Kanal mit dem Titel „der Volkslehrer“ unterhält, wurde aufgrund von Äußerungen auf diesem Kanal, welche nach Ansicht des Landes Berlin nicht mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland vereinbar sind, vom Bundesland gekündigt und hatte dagegen Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht Berlin eingereicht. Das … mehr
Auch ein ausgeschiedener Verwalter einer Wohnungseigentumsanlage muss die Jahresabrechnung für das abgelaufene Wirtschaftsjahr noch erstellen
19. Februar 2019, Allgemein, Vertragsrecht, Wohnungseigentumsrecht, Zivilrecht
Streitigkeiten bei einem Verwalterwechsel in einer Wohnungseigentümergemeinschaft sind beinahe schon vorprogrammiert. Da stellt sich tatsächlich die Frage, was der ausgeschiedene Verwalter für Vorgänge aus der Vergangenheit noch schuldet. Nach einer aktuellen Entscheidung des Bundesgerichtshofes kommt es für diese Bewertung, was noch geschuldet ist, jedenfalls nicht auf die Fälligkeit der Jahresabrechnung an. Vielmehr muss ein aus … mehr
Veröffentlichung von Fotos eines Kindes getrenntlebender Eltern nur mit Zustimmung beider sorgeberechtigter Eltern zulässig
18. Februar 2019, Allgemein, Familienrecht
Die weiterhin zunehmende Nutzung und Verbreitung sozialer Netzwerke sowie des Internets allgemein wird mehr und mehr auch in den familiären Bereich getragen. Kommunikation, auch Erziehung, findet inzwischen ebenso über diese Kanäle statt, wie durch die klassischen Formen. Familienfotos werden mit Freunden geteilt. Dies birgt auch einiges an Konfliktpotential. Nicht immer sind sich die Eltern einer … mehr
Bei Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund einer Straftat darf das Jobcenter die gezahlten Leistungen zurückverlangen
16. Februar 2019, Allgemein, Arbeitsrecht, Sozialrecht
Sofern ein Arbeitnehmer am Arbeitsplatz eine Straftat begeht und aus diesem Grund seinen Arbeitsplatz verliert, in der Folgezeit arbeitslos ist und daher Leistungen des Jobcenters erhält, muss der Arbeitnehmer die Rückforderung der Leistungen des Jobcenters aufgrund der grob fahrlässig herbeigeführten Hilfsbedürftigkeit im Sinne eines sozialwidrigen Verhaltens hinnehmen. Diese Entscheidung hatte kürzlich das Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen getroffen. … mehr
Zur Reichweite der sachgrundlosen Befristung bei früherem Arbeitsverhältnis – Wann ist es genug?
15. Februar 2019, Allgemein, Arbeitsrecht
Im Zusammenhang mit der Befristung gibt es immer wieder auch die Problematik, wann eine sachgrundlose Befristung noch möglich ist. Die sachgrundlose Befristung eines Arbeitsvertrages ist nach § 14 Abs. 2 Satz 2 Teilzeit-und Befristungsgesetz jedenfalls dann nicht zulässig, wenn zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer bereits acht Jahre zuvor ein Arbeitsverhältnis bestand, welches mit einer … mehr
Eigenhändiges Testament ist keine „öffentliche Urkunde“
14. Februar 2019, Allgemein, Erbrecht
Nach dem Tod des Erblassers stellt sich für die Erben immer wieder das Problem des Nachweises ihrer Erbenstellung. In den meisten Fällen geben sich die kontaktierten Stellen nicht mit der Vorlage einfacher Schriftstücke und der Sterbeurkunde zufrieden. Regelmäßig wird der Schrei nach einem Erbschein sehr laut, ohne überhaupt genau geprüft zu haben, ob dieser im … mehr